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Ablauf der Behandlung

Der erste Termin (Erstanamnese)

Die sogenannte Erstanamnese ist der erste Termin einer chronischen Behandlung und dauert bis zu 2 Stunden (bei Kindern ca. 1 Stunde). Die Erstanamnese ist der Grundstein der gesamten Behandlung, und dafür möchte ich Sie und Ihre Beschwerden ganz genau kennen und verstehen lernen. Ich werde Sie ganz detailliert zu all Ihren vorhandenen Beschwerden befragen. Dabei ist es unser Ziel, dass wir gemeinsam Ihre gesamte Symptomatik möglichst klar herausarbeiten.

Wahl des passenden Arzneimittels

Einen Tag nach der Erstanamnese nehme ich mir meine Aufzeichnungen vor, werte unser Gespräch aus und ermittle das für Sie passende homöopathische Arzneimittel. Anschließend teile ich Ihnen telefonisch oder per E-Mail mit, welches Mittel Sie erhalten und wo Sie diese erwerben können. Ich verschreibe die homöopathischen Arzneien stets als Tropfen – nicht als Globuli. Bereits während der Erstanamnese erkläre ich Ihnen die Dosierung und worauf Sie bis zum nächsten Termin achten sollen.

 

Folgetermine

Verlaufskontrollen

Alle Patienten reagieren individuell auf die Einnahme homöopathischer Arzneien – einige Patienten überempfindlich, andere wiederum eher unempfindlich. Wir wollen möglichst schnell eine klare Aussage darüber treffen, ob sich mit dem Arzneimittel eine deutliche Verbesserung Ihres Befindens einstellt. Daher geht es in den ersten Tagen und Wochen nach Beginn der Arzneimitteleinnahme vor allem darum, die individuell passende Dosierung der Arznei für Sie zu finden. Aus diesem Grund werden wir zunächst engmaschig (etwa wöchentlich) miteinander den Behandlungsverlauf besprechen und gegebenenfalls die Dosierung entsprechend anpassen. Für diese Verlaufskontrollen benötigen wir normalerweise ca. 5-10 Minuten, sie können zumeist telefonisch vorgenommen werden. Selbstverständlich bin ich bei Nachfragen während der Behandlung stets erreichbar!

Längere Folgetermine

Längere Folgetermine werden nur nötig, falls es zu einer Veränderung der Symptomatik kommt, was wiederum zu einem Wechsel des Arzneimittels führen kann. Die Dauer dieser Termine liegt dann zwischen etwa 30 und 60 Minuten. Bei einem guten Heilungsverlauf werden die Abstände zwischen den Terminen mit der Zeit immer größer, bis wir schließlich nur noch bei Bedarf Termine vereinbaren.

Behandlungsgrenzen

Natürlich hat auch die Homöopathie ihre Behandlungsgrenzen. Grundsätzlich kann sie nur dort Heilung oder Linderung erreichen, wo dies physiologisch überhaupt möglich ist. Irreversible Organveränderungen können auch mit der Homöopathie nicht rückgängig gemacht werden. Intensivmedizinische Maßnahmen bei hochakuten Erkrankungen gehören selbstverständlich in schulmedizinische Hände, ebenso wie notwendige chirurgische Eingriffe.